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Pflege von Betta albimarginata


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20 Antworten in diesem Thema

#1 Boris

Boris

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Geschrieben 27 Oktober 2006 - 09:24

Hallo!
Ich habe bei einem Händler in meiner Nähe ein Paar Betta albimarginata entdeckt.
Nun überlege ich schon seit einer Woche hin und her, da es mich schon sehr reizen würde diese zu pflegen.
Ich habe auch schon versucht übers Netz Informationen über diese Art zu bekommen, doch die Aussagen über die Wasserwerte sind doch sehr unterschiedlich.
Ich habe ein kleines Becken, 30cm Kantenlänge, mit viel Laub und Erlenzäpchen.
Es wird über einen Minifilter, welcher so gut wie keine Strömung erzeugt gefiltert.
Die Wasserwerte (gemessen mit Sera Tröpchentest):
PH: 6,5
gH: 5-6
kH:3
Ist es möglich ein Paar in einem solchen Becken auf Dauer zu pflegen?
Gruß, Boris

#2 Detti

Detti

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Geschrieben 27 Oktober 2006 - 12:32

hi boris ,

Ich habe auch schon versucht übers Netz Informationen über diese Art zu bekommen, doch die Aussagen über die Wasserwerte sind doch sehr unterschiedlich.

es ist auch schwer , so gut wie unmöglich , da es immer wieder neue erkenntnisse gibt und widerum jeder seine eigenen erfahrungen einbringt .

der ph-wert sollte nicht viel über 6.0 sein , am besten zwischen 5,5 bis max. ca. 6.5 . keine nachweissbare kh. und nicht mehr als gh-3 ! dieses sind werte , die wohl für b.albimarginata allgemein gültig sind . ausserdem fühlen sie sich bei leichter strömung und nicht zu hellen becken wohl .

ich würde diese tiere nicht in einem becken mit einer länge von 30 cm pflegen !
Viele Grüße , Detlef


#3 bettabijou

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Geschrieben 27 Oktober 2006 - 11:11

Hallo,

Laub und Erlenzäpfchen sind schon mal gut, die schwache Filterung auch, aber das Becken ist zu klein und Wasser ist - wie Detlef schon schrieb noch nicht weich genug. Ich selbst halte meine albis bei pH um die 5,5, einer KH um die 0 und GH zwischen 0 und 2.

Des weiteren ist zu beachten, dass B. albimarginata Futterspezialisten sind, welche nur an Lebendfutter gehen.

Viele Grüße


#4 Boris

Boris

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Geschrieben 28 Oktober 2006 - 04:51

Hi und danke für Eure Antworten!
Auf die Idee, die Fische in einem so kleinen Aquarium zu pflegen, bin ich über die Seiten der Minifische und Aquarien im Netz gekommen....aber die kennt Ihr sicher auch.
Dort und in diversen Foren wird es ja propagiert, dass die sogenannten Minifische auch in Minaquarien gehalten werden können.

Ein größeres Aquarium stellt bei mir kein Problem, aber zuvor muss ich mich wohl noch ein wenig mit der Wasserchemie auseinandersetzen.
Ist es relativ einfach die von Euch genannten Wasserwerte zu bekommen oder bedeutet es einen großen Aufwand?
Gruß, Boris

#5 Detti

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Geschrieben 29 Oktober 2006 - 09:06

hi boris ,

Ist es relativ einfach die von Euch genannten Wasserwerte zu bekommen oder bedeutet es einen großen Aufwand?

heute kann ich für mich sagen , es ist kein problem weich- bzw. schwarzwasser zu erhalten . bis vor einiger zeit war es für mich ein buch mit sieben siegel ! man kann also alles erlernen ! schau mal hier , ein beispiel : klick hier !
Viele Grüße , Detlef


#6 Boris

Boris

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Geschrieben 29 Oktober 2006 - 06:02

Hi!
Interessanter Artikel!
...aber so eine Enthärtungsanlage ist ja nun nicht gerade billig.
Verrätst Du mir, wie Du Dein Schwarz-/Weichwasser "herstellst?!
Vielleicht werde ich mal einen Versuch wagen....natürlich erstmal ohne Fische.
Irgendwo habe ich gelesen, dass man Erlenzäpchen überdosieren kann, stimmt das?

Bearbeitet von Boris, 29 Oktober 2006 - 06:11 .


#7 Detti

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Geschrieben 29 Oktober 2006 - 06:57

hi boris ,

sei nicht bös , aber das kann man nicht in 2-3 sätzen erklären . in dem link ist es sehr schön erklärt . auf der hp von olaf deters ist alles andere auch sehr schön erklärt . okay , es gibt bestimmt verständnissfragen , aber das alles setzt natürlich ein gewisses grundwissen über die wasserzusammensetzung voraus . das kann man nicht in kurzen sätzen erklären und auch nicht in 2-3 tagen erlernen . und das alles setzt natürlich eine umkehrosmoseanlage voraus !
Viele Grüße , Detlef


#8 SebastianLetsch

SebastianLetsch

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Geschrieben 29 Oktober 2006 - 07:02


hallo boris,
weichwasser bekommst du am einfachsten indem du regenwasser in einer tonne "sammelst". hast du diese moeglichkeit nicht, ist die einfachste methode dir eine osmose/umkehrosmoseanlage zu beschaffen und dir das weichwasser aus deinem leitungswasser zu schneiden. du kannst natuerlich auch destiliertes wasser kaufen, was aber auf dauer etwas teuer werden koennte. mit etwas torf brings du dein weichwasser auf einen niedrigeren ph-wert. im übrigen sind b.albimarginata keine schwarzwasserfische, sodas du keine erlenzäpfchen benötigst.

liebe grüsse
sebastian

#9 bettabijou

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Geschrieben 29 Oktober 2006 - 10:38

Hallo,

die Seite, die du ansprichst kenne ich nicht 12.gif. B. albimarginata sind mit 6 cm Länge allerdings auch nicht unbedingt als "Minifische" einzustufen. Es gibt aber durchaus kleine Bettaarten, welche du auch in einem kleinen Becken halten kannst - soweit ich mich entsinne, brauche diese allerdings noch "extremere" Wasserwerte.

Viele Grüße


#10 Boris

Boris

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Geschrieben 30 Oktober 2006 - 11:38

Ok, das habe ich mir wohl alles etwas zu einfach vorgestellt!
Ich dachte, man könne durch Torf, Blättern...relativ einfach Weichwasser produzieren.
Ich werde mich dann erstmal noch ein bischen belesen und mal ein paar Versuche mit Regenwasser starten,
Es geht mir dabei weniger um die Pflege speziell von Betta albimarginata, als darum dass ich es sehr interessant finde Lebensräume möglichst echt nachzubilden.
Gruß, Boris

#11 helmut

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Geschrieben 30 Oktober 2006 - 05:27

Hallo die Runde

Ich habe Betta albimarginata in purem Regenwasser gezogen. Der Leitwert lag bei 40µS/cm und der pH knapp unter sieben.

Gruß aus Karlsruhe
helmut

#12 Detti

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Geschrieben 30 Oktober 2006 - 05:37

hi helmut ,

Ich habe Betta albimarginata in purem Regenwasser gezogen

glaub ich dir . es ist halt eine frage , wo man wohnt . ich würd es gern auch mal mit regenwasser versuchen, aber in berlin , dann an einer durchgangsstr. in der nähe vom funkturm und 300 m . von der stadtautobahn , dann da das regenwasser aufzufangen , das ist mir nichts . ich glaub , das würdest du auch nicht machen .


Viele Grüße , Detlef


#13 helmut

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Geschrieben 30 Oktober 2006 - 06:23

nun,

Detti

Ich würde den Leitwert mit der GH vergleichen und wenn beide Werte nicht signifikant voneinander abweichen, dann würde ich das Regenwasser verwenden.

Hätte ich leichtes Magengrimmen, würde ich noch über Kohle filtern und den Wasserflohtest machen.

Gruß helmut

#14 Detti

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Geschrieben 30 Oktober 2006 - 10:13

hi helmut ,

ich meinte es hauptsächlich betreff der luftverschmutzung wegen . ich kann mir nicht vorstellen , dass das regenwasser hier einigermassen sauber ist . ausserdem , wie und wo sollte ich regenwasser auffangen und unterbringen ? ich hab ja noch nicht mal einen balkon !

ausserdem , über kohle filtern , div. tests machen usw. ist mir viel zu aufwändig . da lass ich lieber die osmoseanlage laufen und hab dann schon fast das wasser was ich haben will !
Viele Grüße , Detlef


#15 monty-k

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Geschrieben 31 Oktober 2006 - 09:29

Hallo alle,

Ich würde den Leitwert mit der GH vergleichen und wenn beide Werte nicht signifikant voneinander abweichen, dann würde ich das Regenwasser verwenden.
...da ich jetzt einen Garten habe, würde ich gern Regenwasser sammeln -
nur habe ich auch die Bedenken, die Detti hat, weil ich an einer recht
befahrenen Straße wohne. Darum würde ich den Vergleich Leitwert zu
GH gern richtig verstehen!
Kann ich hier eine mögliche Belastung (durch "Umweltgifte") erkennen?


Danke und liebe Grüße,
monty
Ich denke, Fisch ist was Schönes, aber dann denke ich, daß Regen was Nasses ist,
also wer bin ich schon, daß ich mir da ein Urteil erlauben kann? (Douglas Adams)

#16 helmut

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Geschrieben 31 Oktober 2006 - 06:21

Grüß dich Monty

Annähernd ist es möglich eine Belastung zu erkennen.

Ermittle die GH und nehme pro ° einen Leitwert von 35µS/cm an.
Bei einer Gesamthärte von 3°dGH sollte dein Leitwert also um die 105µS/cm springen. Leichte Abweichungen nach oben und auch unten sind möglich.

Wenn du jetzt noch die Möglichkeit hast ein paar Wasserflöhe in dein Faß (oder was auch immer) zu geben, wenn diese überleben, dann kannst du dein Regenwasser auch zum verdünnen deines Whiskeys nehmen 12.gif
Wobei ich mir Letzteres überlegen würde, aber nicht wegen dem Wasser.

Gruß aus Karlsruhe
helmut



#17 monty-k

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Geschrieben 01 November 2006 - 09:09

Sauber!
58.gif
Dankeschön Helmut!

...also vor dem Verpanschen des Whiskeys, die Flöhe aus dem Wasser rausfischen - ist klar!
Ich bin begeistert und werde meinen Garten mit Tonnen pflastern - denn in meiner bereits
bestehenden Regentonne leben Wasserflöhe.
Meine albis werden sich freuen!

Liebe Grüße,
monty
Ich denke, Fisch ist was Schönes, aber dann denke ich, daß Regen was Nasses ist,
also wer bin ich schon, daß ich mir da ein Urteil erlauben kann? (Douglas Adams)

#18 helmut

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Geschrieben 01 November 2006 - 10:30

also vor dem Verpanschen des Whiskeys, die Flöhe aus dem Wasser rausfischen

neiiin,

Whiskey pur trinken 76.gif

ansonsten passt es schon. Je größer dein Wasserbehälter, um so besser isses. Wenn sie mal ein paar Wochen gefüllt sind, dann greif mal innen an die Wand. Du wirst einen schleimigen Film fühlen. Da läuft genauso eine Nitrifikation ab wie in den Becken.

Gruß helmut

#19 Boris

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Geschrieben 02 November 2006 - 07:59

Hi!
Ich habe gestern mal unser Regenwasser gemessen.
pH: 6
gH und kH sind nicht nachweisbar
Da ich nur mit dem Sera Tröpchentest gemessen habe, kann ich keine genaueren Angaben machen.
Ich denke, dass ist doch schonmal eine gute Ausgangsbasis.
Gruß, Boris

#20 monty-k

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Geschrieben 14 November 2006 - 01:55

Hallo,

also - den Whisky habe ich noch ungeöffnet in der Ecke stehen und das Regenasser habe ich am 04.11.
in mein Albi-Becken gekippt (statt Desti)...
Na, super Helmut! Jetzt hat eines der albi-Männchen seit ca. 8 Tagen Mumps! 76.gif
...zum ersten Mal - und da ich grad von Detti gelesen habe, daß die ersten 5 Tage die kritischen sind,
dachte ich, jetzt könnte ich es ruhig posten (ich bin da etwas abergläubisch).

VIELEN DANK, Helmut!!!! 58.gif


Liebe Grüße,
monty
Ich denke, Fisch ist was Schönes, aber dann denke ich, daß Regen was Nasses ist,
also wer bin ich schon, daß ich mir da ein Urteil erlauben kann? (Douglas Adams)




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