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Ein paar Fragen zur Zucht


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51 Antworten in diesem Thema

#21 KJF

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Geschrieben 29 September 2003 - 09:55

Hallo Freunde 28.gif

Ob die Aussage von Stormrider witzig ist, lass ich mal dahin gestellt.

Es gibt schon die Möglichkeit der "künstlichen Aufzucht", welche allerdings nur funktioniert
wenn der Pfleger die Funktion des Männchens nachvollzieht bzw. dies versucht d.b.

> Zugabe von Laichverpilzungsmittel
> Entfernen der verpilzten Eier mit einer Pipette
> Umwälzen der Eier usw.

Eine aufwendige Methode, welche allerdings zum Erfolg führt.
Ich habe dies selbst zigmal praktiziert, meistens bei Wildformen.

ZITAT
und jeder Mann der nicht pflegt, ist wertlos für die Zucht


wenn es genetisch bedingt ist gebe ich Dir recht Georg, aber nur dann und selbst dann
ist es mir häufig einen Versuch wert, wenn sonst nix gelingt und es gute Tiere sind.


Grüße von einem Ex-Franken
Klaus
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#22 Gast_Cocker_*

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Geschrieben 29 September 2003 - 09:56

hi kjf,

mal provokant gefragt:

können es überhaupt gute tiere sein, wenn sie nicht mehr in der lage sind, sich selbstständig zu vermehren?

liebe grüße
dietmar

#23 Sven_Löper

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:00

Hallo Klaus
ZITAT
wenn es genetisch bedingt ist gebe ich Dir recht Georg, aber nur dann und selbst dann
ist es mir häufig einen Versuch wert, wenn sonst nix gelingt und es gute Tiere sind.

Und wie hoch ist dan die Chance das diese Nachkommen selbst wieder pflegen,bzw. auch nicht pflegen?Ist eine verweigerte Brutpflege nicht eigentlich der Point of no return,oder sollte es zumindest sein?
Gruß Sven
Ritter der Tafelrunde




IBC

#24 KJF

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:10

Möglicherweise ist bei Wildformen das Verhalten anders als bei Zuchtformen.
Ich habe noch nie festgestellt, dass die "Künstlichen Nachzuchten" sich anders verhalten
haben als die "Natürlichen Nachzuchten", auch was den Brutpflegetrieb betrifft.

Dietmar, mal provokant gefragt:
Kennst Du immer alle genetischen Formeln deiner Tiere? Ich nicht.

Ausserdem war das kein Vorschlag dies zu machen, sondern ist dies nur meiner Meinung nach eine
manchmal nützliche Alternative und weiter nichts, welche ich nicht einfach unter "Lustiges von nebenan"
stehen lassen möchte.

Sven
siehe oben.
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Klaus
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#25 Gast_Cocker_*

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:15

hallo kjf,

bitte nicht in den falschen hals bekommen, das die mehtode der künstlichen aufzucht durchaus erfolgversprechend und in einigen fällen auch sinnvoll sein kann - unbestritten!

wir reden hier ja nu` gerade von splendens zuchtformen. daher bitte auch nur als meine meinung BEI DIESER ART verstehen:

es ist ja durchaus zu beobachten, dass der brutpflegetrieb in den höheren inzuchtgenerationen deutlich abnimmt und das ganze dann im permanenten fressen der eier / brut endet. die frage sollte also präziser weise lauten, ob es denn überhaupt einen sinn macht, mit bereits deutlich degenerierten tieren künstlich weiter zu züchten, oder ob man nicht lieber die alternative "blutauffrischung" wählen sollte.

ich lehne hier eine künstliche aufzucht ganz klar ab (im falle der splendens zuchtformen), da es meines erachtens nach keinen sinn macht, degenriertes weiter degenerieren zu lassen grnbiggrin.gif

liebe grüße
dietmar

#26 KJF

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:20

Hallo Dietmar

das ist Dein gutes Recht 27.gif
ich denke da etwas progressiver 28.gif

Ach noch was, ich habe auch schon Eierfresser in der F1-Generation gehabt, wobei die
Eltern nicht mal blutsverwandt waren.
Aber was solls 24.gif
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Klaus
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#27 Gast_Cocker_*

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:22

hi kfj,

soll natürlich vorkommen und kann ja auch an verschiedenem anderen liegen, zu junges männchen, unerfahrenheit, gestört worden etc. etc. etc.

es MUSS natürlich nicht eine degenerationserscheinung sein, aber seien wir mal ehrlich - in den meisten fällen ist es doch eine, mmh?

26.gif

#28 KJF

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:29

Hi Dietmar,

ok einigen wir uns.

Du hast Recht und ich meine Ruhe 27.gif
Grüße von einem Ex-Franken
Klaus
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#29 Gast_Cocker_*

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:32

also kjf,

wie laaaangweiiiiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiig 86.gif

#30 Sven_Löper

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:35

Hallo Klaus
Du meinst also das ein Eierfresser nicht unbedingt Eierfresser produziert?Ich hänge nämlich grade mit einer F4 fest in der die Böcke fressen,sowohl meiner als auch der den Dietmar von mir hat,weshalb ich auch aüßere Einflüsse (Ruhe,Wasser etc.) ausschließe.
Gruß Sven
Ritter der Tafelrunde




IBC

#31 Andreas Kolodziej

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:49

Hi Leute,

kann dazu nur sagen, daß ich letztes Jahr z.B. einen Chocolate Mann importiert habe, der hat gefressen - habe dann 7 Junge durch künstliche Aufzucht durchgebracht, 4 Männer dabei - 2 haben normal gepflegt, von der 1. Minute an, 2 haben gefressen.

Und dann gibt´s noch das Fressen der Eier 3 mal hintereinander, dann beim 4. Mal klappt´s plötzlich ...

Nur meine Erfahrung. 3.gif
Viele Grüße aus Berlin

Andreas

#32 Sven_Löper

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:51

Hallo Andreas
na ja, drei Versuche hatte er ja schon,er fängt auch erst damit an wenn sich die Larven entwickeln.
Gruß Sven
Ritter der Tafelrunde




IBC

#33 Andreas Kolodziej

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:54

Hi Sven,

meine Beobachtung war bei dem "nur 3 maligen Fresser" grnbiggrin.gif , daß die Abstände bis zum Fressen der Brut jedesmal größer wurden, bis er sie nicht mehr gefressen hat ... 3.gif
Viele Grüße aus Berlin

Andreas

#34 Sven_Löper

Sven_Löper

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Geschrieben 29 September 2003 - 10:56

O.K.
Du hast mich überzeugt,er bekommt noch einmal seine Chance.
Gruß Sven
Ritter der Tafelrunde




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#35 Stormrider

Stormrider

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Geschrieben 30 September 2003 - 11:45

Hallo Georg,

in Anbetracht der vor meinen Aussagen getätigten postings ist das durchaus kein unsinniger Ratschlag. Wenn ich mir die wohl vorhandene Problemsituation so bedenke scheint es mir sinnvoll das Gelege (wenn schon vorhanden) aus dem kontaminierten Becken zu entfernen.

Wenn die beschriebenen Umstände tatsächlich vorherschen würde ich von einem Versuch der Aufzucht in diesem Becken auf jeden Fall abraten. Da bringt dann auch die beste Brutpflege des Vaters nichts mehr, da der die Larven nur mässig vor einer Horde hungriger Infusorien schützen kann.
Der Vater muss ja ohnehin ab dem Freischwimmen aus dem Becken.

Generell stimme ich Deinen Aussagen durchaus zu, daß man Tiere die Brutpflege betreiben nicht künstlich davon abhalten soll. Aber diese Brutpflege auf biegen und brechen abzuverlangen scheint mir absurd. Besonders wenn der Verlust der Elterntiere aufgrund von Nitrit strotzendem Wasser droht.

In einigen Fällen geht das mit der Brutpflege halt einfach nicht. Und diese Fallbeschreibung ,wenngleich nicht sonderlich ausführlich, schien mir darauf hinzuweisen.

Und eins zum Zuchtwasser: Jeder Züchter stimmt wohl damit überein daß das Zuchtwasser stabile Werte haben sollte. Ein Zuchtwasser das nach 48 Stunden (bei normaler Fütterung) bereits ernsthafte
Trübung aufweist kann schlichtweg nicht als stabil bezeichnet werden. Entweder man verwendet eingefahrenes Wasser, dem etwas Futter nichts ausmachen sollte, oder man verwendet frisch gepressten Osmose-Saft der zugegeben anfällig auf Futterreste ist. Bei letztgenannter Lösung sollte man jedoch bereits angefütterte Zuchttiere verwenden. (Ein neuer Angriffspunkt für die notorischen Klugscheisser unter euch - ja, man muss nicht unbedingt noch Füttern wenn man züchten will - geht auch so - ganz ehrlich)

Also Georg, Sven und natürlich mein Lieblings Thaibox-fan Dietmar: Nicht immer alles als pauschal nehmen, wenn es in einem direkten Zusammenhang steht, der ein Vorgehen abseits der Standardprozessorder ebverlangen könnte.

Globale Informationen sind aussreichend in den FAQ zu finden.


Peace out,

Mike

#36 Georg

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Geschrieben 30 September 2003 - 02:15

Hi Mike,

ich gehe immer grundsätzlich davon aus, das das Zuchtwasser nicht kontaminiert ist.
Alle anderen kann ich nicht beraten, die haben von vorneherein ein falsche Einstellung zur Zierfischpflege,
deswegen erscheint es mir unlogisch, davon auszugehen, das jemand ein Paar ansetzt im Nitritwasser,
und dem dann zu raten setze die Eier um, halte ich für den falschen Weg.

Generell gebe ich dir recht das Zuchtpaare so konditioniert sein müssen das sie eine Woche ohne Futter auskommen, was der Mann ja auch macht bei Brutpflege, und trotzdem füttere ich sie um eine gewollte Infusorienentwicklung herbeizuführen.

Und hier wiederspreche ich dir, es sei du nimmst ein 60 cm Becken, aber ein Zuchtbecken ohne Filterung, mit halbierten Wasserstand, ist nach 2 Tagen nicht mehr kristallklar, also keine ernsthafte Trübung, aber ein leichte Trübung ist durchaus gewollt.

Und wie gesagt eine Brutpflege ist durch nicht zu ersetzen, und ich möchte behaupten, habe es aber nicht probiert (will es auch nicht probieren), in Wasser von der Qualität, das der Verlust der Elterntier zu befürchten ist, paaren sich keine Kampffische!!!

Gruß Georg
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*** Manche Menschen propagieren ihre Opferrolle so stark, dass man vergessen könnte, das sie die eigentlichen Täter sind ***

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#37 Stormrider

Stormrider

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Geschrieben 30 September 2003 - 02:46

Hi Georg,

Zitat:
ich gehe immer grundsätzlich davon aus, das das Zuchtwasser nicht kontaminiert ist.

Und genau darum geht es in diesem Thread - um einen besorgten jungen Menschen, der schon SEHEN kann das mit seinem Wasser etwas nicht in Ordnung ist, aber sich dennoch einbildet man könne da schon noch was machen. Das kann er auch - nur nicht auf die konventionelle von Profizüchtern empfohlene Art und Weise.

Vielleicht hätte ich das ganze auch wesentlich komplizierter beschreiben sollen, damit er aus Panik vor dem Aufwand das Züchten sein lässt. Wäre wohl auch eine Lösung gewesen. 12.gif


Und ja, Du hast recht: Die Einstellung mancher poster zur Fischpflege ist nicht die beste.

Habe nie von kristallklarem Wasser gesprochen - die Fische sondern ja auch bereits verzehrtes Futter ab....Der Eröffner diese Threads hat sich eher so formuliert als ob dort schon kloakenartige Zustände herschen. Und die Schreckstreifen des W sind ja auch nicht unbedingt der perfekte Indikator das jetzt dann bald gelaicht wird - oder?

Nichts für ungt - is aber auch kein unsinn
Peace out,

Mike

#38 Georg

Georg

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Geschrieben 30 September 2003 - 03:03

Hallo,

mag sich zwar dickköpfig anhören,
ich würde trotzdem niemand empfehlen der in einer "Kloake" ein paar ansetzt,
die Brut künstlich aufzuziehen, damit tut man der zu erwartenden Brut keinen Gefallen

Gruß Georg
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#39 Gast_Lars_*

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Geschrieben 30 September 2003 - 04:25

Hali hallo halöle!
Das mit dem künstlichen aufziehen hab ich auch schon gehört.
Warum so schwierig: In einem anderen post hat schon mal einer erzählt das er einen Sprudelstein in ein Glaß mit den Eiern gepackt hat.
Der Sprudelstein hat die Eier auch oben gehalten und Schaum gemacht.
jetzt hab ich noch eine Frage:Kann ich Artimaeier an die Jungfische verfüttern?
Gruß Lars


#40 Gast_Guest_*

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Geschrieben 30 September 2003 - 04:26

ZITAT (Lars @ 30.09.03 | 17:25)
Hali hallo halöle!
Das mit dem künstlichen aufziehen hab ich auch schon gehört.
Warum so schwierig: In einem anderen post hat schon mal einer erzählt das er einen Sprudelstein in ein Glaß mit den Eiern gepackt hat.
Der Sprudelstein hat die Eier auch oben gehalten und Schaum gemacht.
jetzt hab ich noch eine Frage:Kann ich an die Jungfische verfüttern?
Gruß Lars

Artimaeier




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